Heimbach und die Rureifel

Streifzüge und Entdeckungen

Heimbach und die Rureifel Streifzüge und Entdeckungen

Details

Wenn man es ganz nüchtern betrachtet ist Rureifel die touristische Marke, unter der die vier Gemeinden Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen im Kreis Düren, allesamt von der Rur durchflossen, zusammengeschlossen sind. Das wäre die einfache, sachliche Definition. Wer sich allerdings in der Region besser auskennt, weiß was sich wirklich hinter dem Begriff verbirgt. Eine Landschaft geprägt von Wäldern und Gewässern, verziert mit teils noch mittelalterlichen Orten mit geschichtsträchtigen Burgen, vor deren Herren im Mittelalter die deutschen Fürsten zitterten. Einzigartige kunsthistorische und sakrale Kostbarkeiten, locken fromme Pilger an wie Freunde mittelalterlicher Kunst. Lendersdorf und Heimbach sind solche Ziele. Bis an die Gemeindegrenzen der vier Rureifelgemeinden reicht das wald- und wasserreiche Gebiet des Nationalparks Eifel, wo im einsamen Kermeterwald Mariawald liegt, die Abtei der schweigenden Mönche. Im Namen der Gemeinde Hürtgenwald lebt jenes große Waldgebiet fort, das es so heute nicht mehr gibt. Der Hürtgenwald fiel den erbarmungslosesten Kämpfen des Zweiten Weltkrieges an der Westfront zum Opfer. Mit Schwammenauel und dem Schmidter Ufer und der großen Rurtalsperre mit den Staubecken Heimbach und Obermaubach hat die Rureifel Anteil an der Seenplatte der Nordeifeler Talsperren. Sie alle sind beliebte Ziele Wassersportler jeder Art, so wie die Wälder, in die sie eingebettet sind. Diese locken Wanderer an, denen die Landschaft immer auf's Neue faszinierende Möglichkeiten bietet.

Zusatzinformation

Seiten 168
Formatangaben 148,0 x 210,0 cm, Paperback, 170 Fotos, Farbe, 5 Abbildungen, Farbe
Erscheinungsdatum 13.12.2011
ISBN 978-3-89899-695-2
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Über die Autoren

Wendt, Christoph

Christoph Wendt, Jahrgang 1935, lebt mit berufsbedingten Unterbrechungen wie Studienaufenthalten und Reisen in seinem Heimatort Monschau. Er ist freiberuflicher Reisejournalist und Autor von Reiseführern und Reisebüchern, die er mit eigenen Fotos bebildert. Nach einigen Jahren Tätigkeit als Rechtsanwalt nahm er an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen ein Studium der Kunstgeschichte auf, das ihm die Augen für den übergroßen Reichtum an kunsthistorischen Schätzen der Eifel und der Ardennen öffnete. Es gab ihm die Grundlage für die von ihm geleiteten kunsthistorischen Studienfahrten, die er für verschiedene Volkshochschulen, insbesondere die Volkshochschule der Stadt Aachen, durchführt.

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