Klaus Günther

Das Hirn der Fußballprofis

Was der Fußball von neurobiologischer Forschung lernen kann
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Im Profifußball versuchen Trainer und Trainerstäbe, einen breiten Kader talentierter Spieler sowohl konditionell als auch spieltechnisch und spieltaktisch auf ein möglichst hohes Leistungsniveau zu bringen. Davon wird abgeleitet, dass sich Spiele bravourös gewinnen lassen. Man ist auch im Management der Klubs davon überzeugt, dass erfolgreicher Fußball durch betont rigide Trainingsarbeit produziert werden kann. Die Neurobiologie kann demgegenüber zeigen, warum das Spiel – hohen Erfolgserwartungen zum Trotz – immer bis zu einem bestimmten Grade unberechenbar bleiben wird. Es lässt sich untersuchen, wie im neuronalen Apparat der auf dem Fußballfeld agierenden Spieler die vielfältigen Einflüsse verarbeitet werden, die vom Feld her (Mitspieler/Gegenspieler/Schiedsrichter) und vom Umfeld her (Trainer/ Publikum) auf die Akteure einwirken. Dabei ist entscheidend, dass die neuronale Verarbeitung der oft widersprüchlichen Impulse und deren Umsetzung in Einzel- und Teamaktionen in hohem Maße unbewusst und damit ungesteuert ablaufen. Ist dies als Beleg dafür plausibel, dass sich der Fußball nicht perfektionieren lässt, so müsste das für Management und Training Konsequenzen haben.
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ISBN 978-3-8403-7505-7
EAN 9783840375057
Bibliographie Klaus Günther
Das Hirn der Fußballprofis
Was der Fußball von neurobiologischer Forschung lernen kann
200 Seiten. 3 Abbildungen, schwarz-weiß, 14 Bilder, schwarz-weiß
(978-3-8403-7505-7) Paperback
€ [D] 24,95
Seiten 200
Format Paperback
Höhe 148
Breite 210
Artikelnummer 137505
Auflagenname -11
Verlag Meyer & Meyer Fachverlag und Buchhandel GmbH
Autor Klaus Günther
Erscheinungsdatum 17.10.2016
Lieferzeit 3-5 Tage
Dr. habil. Klaus Günther lehrte am Seminar für Politikwissenschaft der Universität Bonn. Seine Arbeitsschwerpunkte sind "comparative government", Wissenschaftstheorie und didaktisch reflektierte Lehre, insbesondere im Zusammenhang mit neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Sein Herz gehörte immer dem Fußball. In diesem Werk verbindet er beide Felder.